Ach du Strick!

Vom Hummelpopo zum Insektenhotel

Es ist wieder so weit! Ich habe Lust auf ein Crossover-Projekt – einem themenüberbreifenden Blogbeitrag!

Seit bereits 3,5 Jahren liegt die wunderschöne Färbung „Hummelpopo“ von Farbularasa in meinem Stash und durfte nun endlich auf die Nadeln hüpfen. Schon lange wollte ich das Garn anschlagen, aber wieder und wieder huschten andere Projekte dazwischen. Nun war es endlich soweit, das Garn wurde gewickelt und auf die Stricknadeln geworfen. Während ich im Zug vor mich her strickte überlegte ich, ob ich aus diesem Projekt nicht einen Blogbeitrag zaubern könnte. Einfache Stinos (StinkNormaleSocken) wären als Thema etwas langweilig gewesen, wäre da nicht… das Wildern! Zack, war die Idee geboren, einen Blogbeitrag über das Wildern zu erstellen und fast im gleichen Atemzug fiel mir mein Insektenhotel im Garten ein! Das Projekt „Hotel“ ist leider immer wieder verschoben worden, da andere Projekte Vorrang hatten. Poetischer Weise passt das ewige Verschieben 1a zum Garn und warum nicht aus beiden Projekten eins machen?

Den Holzrahmen hat mein Papa vor einigen Jahren gebaut und mir zum Geburtstag geschenkt. In diesem Sommer soll das Insektenhotel endlich ein paar Gästen Zuflucht bieten – Steffi und (Stand jetzt: 1.200) potenzielle Bewohner freut es 😀

Wer nur für die Strickanleitung hier ist, wird im ersten Abschnitt fündig. Nach der Überschrift „Wie entsteht der gewilderte Farbverlauf“ geht es ausnahmlos mit Insektenschutz und dem Bau meines Hotels weiter.

So oder so, viel Spaß 🙂

Übrigens, falls du Interesse an dieser spannenden Färbung hast, findest du sie hier: Farbularasa Shop. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich das Garn selbst gekauft habe.



Was ist „Wildern“?

WAS genau Wildern bedeutet, kannst du am Besten anhand des Beispielbildes sehen. Handgefärbte Wolle kann entweder „Ringeln“ oder „Wildern“. Beim Wildern entsteht ein Farbfluss, der vom Schaft hinunter verläuft. Ich liebe diesen Effekt und freue mich jedes Mal, wenn ich solch ein Garn verarbeite.

Wie entsteht der „gewilderte Farbverlauf“?

Wildern ist mit sehr vielen handgefärbten Garnen möglich, aber nicht mit allen. Wenn du sicher gehen willst, frag deine Färbefachkraft. Wenn sie dir das GO gibt, kann es losgehen!

Wildern hängt im Kern von den folgenden Faktoren ab:

  • Maschenanzahl
  • Nadelstärke
  • Garn
  • … und das Muster
    Linke Maschen verbrauchen mehr Garn als rechte Maschen. Diese Faustformel kannst du im Hinterkopf behalten, sofern du ein Muster strickst.

Wenn du noch nie dein Garn wildern lassen hast, probiere einfach ein wenig rum. Am Anfang kann es noch etwas zackig und chaotisch aussehen, aber das legt sich schnell.

Zunächst benötigst du eine Maschenanzahl zwischen 60 und 64 Maschen (Meinem Großfuß sei Dank, kommt Wildern frei Haus! :D). Nun strickst du einfach drauf los und lernst dein Garn und die Farben kennen.

Nach nur wenigen Runden wirst du sehen, in welche Richtung der Farbverlauf wandert. Die absoluten Profis schaffen es, dass jede Farbe brav untereinander fortgeführt wird, dafür bin ich aber zu tagesformabhängig. Sofern du glattrechtsgestrickte Socken zauberst, wird der Farbverlauf im Bündchen anders verlaufen, als am Schaft. Das liegt vor allem an den linken Maschen, die – wie oben erwähnt – mehr Garn verspeisen.

Grundsätzlich kannst du dir merken: Verläuft dein Farbverlauf nach links, ist dein Garnverbrauch zu gering pro Runde. Entweder strickst du dann etwas lockerer oder mit einer größeren Nadelstärke.

Falls dein Farbverlauf nach rechts wandert, verbrauchst du zu viel Garn. Das kannst du verhindern, indem du entweder etwas fester strickst oder eine kleinere Nadelstärke verwendest.

In beiden Fällen kannst du bei kleineren Abweichungen prima mit der richtigen Fadenspannung arbeiten. Meine Hummelpopo-Stricksocken habe ich hauptsächlich im wackeligen Zug gestrickt. Daher verläuft der Verlauf nicht sehr akkurat, was mit aber sehr egal ist 😀




Wofür ein Insektenhotel?

Insekten haben ein Recht auf ein Zuhause, genau wie wir. Leider fehlt es oft an geeigneten Stellen, die zur Ablage ihrer Eier geeignet sind. Die meisten denken an Bienenstöcke, wenn sie an Bienen denken, obwohl die Honigbiene absolut irrelevant über unser Ökosystem ist. Wildbienen sind dagegen zumeist Einzelgänger, die ihre Eier in Röhren, in die Erde etc. legen.

Es gibt einige Pflanzen, die einen ziemlichen Verbreitungsdrang haben und einen perfekten Unterschlupf für Insekten darstellen. Schilf, Brombeeren und Heckenrosen sind entweder hohl im Winter (Schilf) oder lassen sich prima aushöhlen, da das Innere (Mark) rausgekratzt werden kann (Brombeeren, Heckenrosen). Aber auch diese Pflanzen sind nur selten ein Zufluchtsort, da aufgeräumt Wintergärten als schön empfunden werden und wilde Brombeerhecken sowieso der Feind eines (fast) jeden Gärtners sind.

Mein Insektenhotel wird ein Mehrjahresprojekt, weswegen ich dir leider noch kein fertiges Bild zeigen kann. Näheres beim Punkt „Trockenes Hartholz“.

Wie groß muss ein Insektenhotel sein?

Folgende Regel habe ich irgendwann mal gelesen und für ziemlich clever befunden: Selbst das kleinste Hotel ist besser als kein Hotel. Nicht jeder hat so viel Platz wie ich und doch kann jeder einen kleinen Beitrag leisten. Kleine Kästen, die eine Tiefe von 10-15 cm können ein wundervolles Heim sein.

Meine Ohrenkneifer- Florfliegen- und Marienkäferhotels werden deutlich kleiner ausfallen, als mein aktuelles Projekt und sobald ich sie fertig gestellt habe, werde ich dir darüber berichten.

Welchen Standort brauche ich?

Das neue Zuhause muss

  • windgeschützt stehen
  • vor Regen geschützt sein
  • nicht auf dem Boden stehen (70-80 cm über dem Boden)
  • es sollte Richtung Sonne (Stichpunkt: Wärme) ausgerichtet sein

Muss es immer ein Holzkasten sein?

Nein, im Grunde kannst du alles verwenden, was dir zur Verfügung steht. Ich kenne Leute, die eine seltsame Ecke an ihrer Häuserwand haben und diese einfach mit Röhrchen gefüllt haben. Sogar eine große Konservendose ist eine schöne Alternative, wenn man wenig Platz hat.

Wer über totes Hartholz im Garten verfügt, kann es einfach in einer ruhigen Ecke vor sich her wittern lassen. Totholz ist mit das Einfachste und das Beste, was man seinen Insekten anbieten kann.

Sehe es mir aber bitte nach, dass das „Konstrukt“ hier nicht weiterbeschrieben wird, damit ich den Rahmen des Beitrags nicht sprenge. Wichtig ist an der Stelle einfach nur zu erwähnen, dass deine Häuserwahl nicht chemisch behandelt sein sollte.

Welches Füllmaterial kann ich verwenden?

Bambus

Bambus ist optimal geeignet, um als Nisthöhle verwendet zu werden. Die Röhrchen sind innen hohl und müssen lediglich auf die gewünschte Länge zurecht geschnitten werden. Wenn du den Schnitt clever setzt und das jeweilige Mittelstück mit in den Schnitt einbeziehst, muss das Tierchen nur eine Seite des Bambus verschließen. Die Mittelstücke sind mit „Mark“ gefüttert, was man bei Bedarf auch etwas verschieben kann.

Achte bei Bambus darauf, dass du im Durchmesser von ca. 2mm – 9mm bleibst. Jeder Durchmesser hat andere Bewohner, die von ihm bewohnt werden. So nutzen 5mm beispielsweise gerne Rostrote Mauerbienen, die ich in meinem Garten schon gesehen habe, während 8mm von der Gehörnten Mauerbiene genutzt werden. Außerdem ist es wichtig, dass keine Splitter abstehen, da die zarten Flügel der Insekten aufgerissen werden können. Die abstehenden scharfen Kanten kannst du einfach mit Schmirgelpapier beseitigen. Beides bekommst du im Baumarkt.

Wer übrigens Schilf im Garten oder seiner Umgebung hat, kann selbstverständlich auch dieses nutzen oder sogar mit Bambus mischen.

Nisthülsen

Gestern war es endlich soweit, ich bin in den örtlichen Baumarkt getigert und habe mich mit Bambusstangen und Schmirgelpapier ausgerüstet! Beseelt zuhause angekommen, suchte ich im Internet nach Anleitungen für eine Hummelburg. Vor dem Projekt ist bekanntlich vor einem anderen Projekt – wie beim Stricken 😀

Während ich suchte, schlug mir mein Algorithmus vor, ich könnte doch Nisthülsen* für mein Hotel verwenden. Nisthülsen? Wieso habe ich JAHRE das Hotel vor mich hergeschoben, am GLEICHEN Tag Bambus gekauft und JETZT wird mir diese einfache Alternative angezeigt? Um Zeit zu sparen, habe ich direkt zugeschlagen. Die Bewertungen lesen sich gut und das beschleunigt den Bau um sicherlich einen Monat. Noch dazu passt die Länge perfekt in mein Hotel – was wollen Insekten, ich und mein zum-Bambus-sägen-verurteilter-Freund mehr?

Das Legen ist denkbar einfach: Entweder hast du einen Ort, an dem sie von alleine nicht rausfallen können, oder zu kleisterst ein wenig Gips zwischen die einzelnen Schichten. Die kostengünstigere Variante ist natürlich frisch angerührter Gips, allerdings hatte ich im Garten nicht viele Möglichkeiten. Ich habe mich daher für Gipsbinden* entschieden, die ich halbiert (Sparfuchs!), zwischen die einzelnen Schichten gelegt und mit Wasser besprüht habe. Paranoid, wie ich bin, habe ich jedoch alle paar Reihen eine komplette Lage reingelegt. Falls du die Binden benutzt und denkst, dass 3m wirklich viel sind… ja, aber unterschätze die unzähligen Etagen eines großen Hotels nicht 😀

*(Affiliate-Werbung-Links aus Überzeugung!)

Achte darauf, dass die Hülsen gut mit der glatten Fläche abschließen. Dann müssen die Kleinen nur eine Seite verschließen.

… und kleiner Nachtrag: Mein Insektenhotel hat offensichtlich ein gewaltiges Ausmaß! Allein ein Fach bietet Platz für 1.200 Hülsen! Da ich mich am Bambus dumm und dämlich gesägt und wahrscheinlich erst in 2 Jahren fertig geworden wäre, kann ich fertige Hülsen wirklich nur empfehlen.

Holzwolle

Holzwolle ist ein sehr beliebter Füllstoff des Einzelhandels, nicht zuletzt auf Grund des hohen Platzbedarfs und der damit einhergehenden niedrigen Kosten. Achte bei Nutzung darauf, dass die Holzwolle nicht rausfallen kann und sie chemisch unbehandelt ist.

Wildbienen und Hummeln siedeln sich in Holzwolle nicht an, wogegen Florfliegen und Ohrenkneifer sie lieben! Man sollte sich jedoch immer bewusst sein, dass zusammengemixte Hotels zwar eine gewisse Vielfalt bieten, sich die Tiere jedoch auch in die Quere kommen können.

Ohrenkneifer und Florfliegen werden ihr eigenes Hotel aus Holzwolle bekommen. Übrigens: Florfliegen lieben Ochsenblutrot und wer sein Hotel passend anmalt, wird viele Neuzugänge begrüßen dürfen.

Brombeeren

Wenn ich eins habe, dann sind es wilde Brombeeren. Eigentlich sind sie mein Erzfeind, da sie absolut überall ein „HALLÖCHEN!“ aus dem Boden rufen, ich ständig Dorne in den Armen und Händen habe und mir wirklich oft weh tue. Allerdings habe ich einen absolut befriedigenden Frieden mit Ihnen geschlossen.

Ich schneide dickere Ranken großzügig (80 cm) ab, entferne Blätter und Dorne und lasse die Stängel gut durchtrocknen (sonst Schimmelgefahr!). Im Frühjahr stecke ich diese dann horizontal in meine Beete und achte darauf, dass der Platz sonnig und ein wenig windgeschützt ist.

Das Mark wird von den Insekten rausgeholt und kann im Anschluss als Insekten-Kindergarten genutzt werden. Als schnell nachwachsender Rohstoff ist es eine günstige und gute Alternative.

Tannenzapfen

Kostenloses Füllmaterial gesucht? Dann bist du bei Tannenzapfen genau richtig!

Tannenzapfen eignen sich hervorragend um z.B. Marienkäfer ein Zuhause zu bieten, aber sie leider vollkommen ungeeignet für mein geplantes Wildbienen-Hotel. Allerdings werde ich dennoch eine gute Portion sammeln und den Marienkäfern, wie auch für die Florfliegen und Ohrenkneifern, ein eigenes Domizil errichten. Dieses Hotel wird einen anderen Platz bekommen und hoffentlich schon in diesem Jahr gebaut werden. Wie oben beschrieben, möchte ich eine Vermischung der verschiedenen Tierarten vermeiden.

Einen kleinen Kompromiss gibt es jedoch jetzt schon: Die unterste Ebene meines Insektenhotels eine tote Zone, die ich nur schwer bestücken kann. Diese werde ich mit Tannenzapfen füllen, damit auch in diesem Winter ein paar Marienkäfer schon einen Unterschlupf haben. Kleinere Exemplare habe ich bereits gefunden und lasse sie nun gut durchtrocknen. Ein Bild wird folgen.

Trockenes Hartholz

Gut abgelagertes, trockenes Hartholz ist eine absolut empfehlenswerte Füllung! Im Gegensatz zum Weichholz (Nadelgehölze), quillt das Hartholz bei Feuchtigkeit nicht auf und bleibt formstabil. Trocken, damit sich kein Schimmel bilden kann.

Mit einem Holz- oder Metallbohrer kannst du Gänge bohren, die einen Durchmesser von 2mm – 9mm und eine Tiefe von 10-15cm haben sollten.

Du musst jedoch gut darauf achten, dass das Holz beim Bohren nicht splittert. Schnell können dadurch die empfindlichen Flügel beschädigt werden. Nachdem du die Löcher gebohrt hast, klopfe deinen Holzblock aus, um die Sägespäne zu entfernen. Außerdem glätte ein wenig die Kanten und Löcher um Verletzungen zu vermeiden.

Hartholz-Bäume sind z.B. Apfelbaum, Eiche, Edelkastanie, Ahorn, Birnenbaum, Haselnuss und Ulme.

Leider ist diese Füllung im ersten Schritt keine Option für mich. Meine Apfelbäume sind fest für den Insektenschutz eingeplant und einer befindet sich bereits im letzten Stadium seines Lebens. Die Insekten bedienen sich direkt an ihm und erst wenn er gar nicht mehr kann, wird er anderweitig verwendet. Die großen Äste werden einfach in den Garten gelegt und aus dem Stamm werde ich Holzscheiben machen (lassen :D), die ich für solche Projekte nutzen werde. Daher wird die dafür vorgesehene Etage leider noch etwas länger Leerstehen, aber den aktuell von den Insekten genutzten Baum dafür zu schlachten, wäre widersprüchlich.



Was sollte ich vermeiden?

Unbedingt vermeiden solltest du Staunässe, Schimmel und Pilze. Keinem Tier ist geholfen, wenn dein Insektenhotel feucht wird. Achte darauf, dass alle verwendeten Materialien vor der Bestückung gut durchgetrocknet sind und Regen dem Hotel nichts anhaben kann. Eine leicht abschüssige Lage ist natürlich optimal, damit Wasser ablaufen kann.

Außerdem ist es wichtig, dass alle Materialien gesichert sind und kein Tier zerquetscht werden bzw. mit samt der Füllung rausfallen kann. Achte außerdem auf saubere Schnittkanten und einer glatten Verarbeitung (Verletzungsgefahr!).

Bringe ein zusätzliches Gitter/ Netz ein paar cm vor dem Hotel an und kein Vogel wird die frischgeschlüpften Insekten bekommen.

Exkurs: Gekaufte Insektenhotels…

Gekaufte Insektenhotel haben oft eine sehr sehr schlechte Qualität. Ich bin noch nie durch einen Baumarkt gelaufen und habe ein gutes, tiergerechtes Hotel gesehen – ohne Makel und günstige Füllung. Meist sind die Kanten ausgefranst oder die Löcher viel zu groß. In dem unteren Beispiel gibt es sogar Holzstücke, die nicht gebohrt wurden.

Auch in diesem Jahr sahen absolut alle so aus, wie auf den beiden Bildern und leider musste ich keine Zeit investieren, um Negativbeispiele zu finden…


Was kann ich noch für den Schutz von Insekten tun?

Es gibt viele Mittel und Wege, wie du den Tieren in deinem Umfeld helfen kannst. Gerade im Sommer dursten viele Tiere und sind um ein paar Schluck Wasser dankbar. Am einfachsten kannst du ihnen helfen, wenn du eine Schale umsturzsicher aufstellst, sie mit frischem Wasser füllst und ein paar Äste oder Steine hinein legst. Durch die zugefügten Materialien können Insekten sicher landen und ertrinken nicht. Wichtig ist vor allem, dass du die Wasserquelle regelmäßig reinigst, da sonst Krankheiten und Pilze schnell verbreitet werden können.

Außerdem kannst du natürlich auf die Bepflanzung in deiner Umgebung achten. Jede noch so kleine Pflanze kann einen Beitrag leisten, die Artenvielfalt möglichst lange zu erhalten. Kräuter wie Thymian, Dill, Oregano oder Basilikum schmecken nicht nur uns, sondern auch den Insekten. Achte auf Vielfalt und darauf, auch heimische Pflanzen anzupflanzen. Klee ist ein absolut köstlicher Leckerbissen für extrem viele Insekten. Lass den Mäher einfach mal im Schuppen 🙂

Wie oben bereits erwähnt, möchte ich im Laufe der nächsten Zeit noch viel mehr Hotels und Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Mein Garten hat einige unaufgeräumte Ecken, in denen sich Tiere besonders wohlfühlen. Dennoch kann der ein oder andere Schlafraum mehr nicht schaden. Als nächstes sollen Ohrenkneifer versorgt werden und mein Traum von einem Sandinarum ist nicht ausgeträumt 🙂 Erdhummeln haben oft mals nicht viele Orte, in denen sie nisten können. Während altes Holz überall zu finden ist, sind sandige, geschützte Stellen nicht immer leicht zu finden.

Ich habe noch viel vor und freue mich, wenn du bereits gemachte Erfahrungen teilen magst und vielleicht auch andere, unkonventionelle Methoden zum Schutz von Insekten praktizierst und darüber in den Kommentaren berichtest 🙂


Impressionen aus meinem Insekten-Garten und danach… eine kleine Überraschung 🙂


Eine Besonderheit erwartet nun den, der bis hier durchgehalten hat!

Mir ist vor einigen Wochen die Originale Geschichte „Die Biene Maja und ihre Abendteuer“ von 1920 auf Youtube begegnet. Die liebe Kati Winter hat diese vertont und ich muss zugeben, dass mir diese Geschichte bei Weitem besser gefällt als die Zeichentrickvariante. Zwar wird der ein oder andere Käfer verputzt, aber die Welt durch die Augen der kleinen Biene zu sehen bereichert aktuell meine abendliche Zu-Bett-Geh-Routine. Falls du dir unsicher bist, ob die Geschichte das Richtige für dich und dein Kind/Enkel ist, hör einfach 2 Kapitel rein.

Die Abenteuer sind in mehrere Kapitel und zwei Videos unterteilt. Dadurch kann man bequem Abend für Abend die einzelnen Kapitel hören und genießen. Schnell trifft der Zuhörer auf viele, liebgewonnene und bekannte Persönlichkeiten – ein Ohrenschmaus.

Aber auch, wenn du noch nie viel mit der kleinen Biene anfangen konntest, lohnt es sich, einen näheren Blick auf den Märchen-Kanal zu werfen. Du wirst viele alte und bekannte Märchen finden, aber auch zauberhafte, gruselige Märchen aus anderen Ländern. Eine spannende Reise, die ich jedem empfehlen kann.

Ganz viel Freude beim Reinhören.




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