Ach du Strick!

Jetzt wird es spannend! Das Mitmach-Portal kommt!

Das Langzeit-Projekt Teil 1

Die letzten Monate war es etwas ruhiger auf meinem Instagram-Kanal und auch auf dem Blog. Weshalb? Das möchte ich dir heute zeigen! Ich habe an wunderschönen neuen Anleitungen getüftelt, um mein Leben gestrickt und gehäkelt, Dinge ent- und verworfen, stimmungsvolle Fotos geschossen, meine Ideen auf Papier und ins Garn gebracht. Diese Projekte möchte ich dir heute vorstellen und dir zeigen, was dich in den kommenden Wochen erwarten wird. Nur Projekte? Nein! Gleich eine ganze Plattform, auf der du dich leicht mit deinen Daten anmelden und somit exklusiven Zugang erhalten kannst. Ich hoffe, du bist genauso aufgeregt, wie ich es bin! Es wird grandios!

Die Plattform wird zu Beginn aus drei Kategorien bestehen und zwar: Amigurumi, Kleidung und Accessoires. In der Rubrik „Kleidung“ wirst du z.B. wunderschöne Pullover mit Stickereien und ausgefallenen, femininen Mustern finden, während die ersten Projekte im Bereich „Accessoires“ unter anderem Ponchos und Dreieckstücher sein werden. Zu diesem Zweck habe ich mir eine unglaublich sympathische und herzliche Partnerin ins Boot geholt, die deutlich besser im zweifarbigen Stricken und Entwerfen ist, als ich es bin 😀 Sie beherrscht Colorwork wie keine Zweite und wird mein Handarbeit-Deluxe-Portal mit ihrem Wissen und stimmungsvollen Farben bereichern. Ein absolutes Traumprojekt ist ihre Patchworkdecke und ich denke, auch DU wirst sie LIEBEN! Das Ganze wird über einen kleinen Mitgliedsbeitrag finanziert werden, dessen Höhe noch nicht feststeht. Allerdings wirst du durch ihn exklusiven Zugang zu ALLEN Anleitungen haben, weswegen wir die Mitgliederzahl zuerst auf 25 begrenzen werden müssen. Wir möchten den aufkommenden Fragen und der Umsetzung gerecht werden und wollen uns daher nicht gleich überfordern. Die Plätze werden wahrscheinlich schnell weg sein, weswegen du bei Interesse den Blog im Auge behalten solltest. Ich möchte natürlich die Möglichkeit nutzen und dir ein paar Highlights vorstellen.

An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an die kleinen Lädchen, in denen wir für die Fotos unser Püppchen aufstellen durften 🙂 Ohne euch wäre es niemals so schön geworden. Des Weiteren ein fettes DANKE an die talentierte Fotografin, die unsere Projekte so fantastisch in Szene gesetzt hat.

Accessoires

1.) Ein wunderschönes, gehäkeltes Dreieckstuch, aus kunterbunten Farben. Das luftige Muster mit den kleinen Pompoms soll den typischen Festival-Look in sich vereinen und pure Lebensfreude symbolisieren. Ich glaube, das ist uns wirklich gut gelungen 🙂


2.) Ein Colorwork-Poncho für die besonders usseligen Tage! Er ist eine Mischung aus skandinavischen Mustern, die absolut im Trend liegen und gemütlichen Herbsttagen. Er ist unser beider Lieblingsprojekt!

3.) Du häkelst lieber? Kein Problem! Wir haben versucht, eine halbwegs ausgewogene Mischung zu kreieren, weswegen du dich auch auf kuschelige Häkeldecken freuen kannst. Diese hier ist mein Liebling, da jede Runde spannender ist, als die Vorherige <3

4.) Ich weiß, ich habe das schon beim Poncho geschrieben, aber auch das nächste Projekt ist mein absoluter Favorit! Ich liebe PATCHWORKdecken und wollte schon immer eine eigene haben. Zusammen hatten wir eine unglaubliche Menge an Adventskalender-Garnen und Garnreste, dass eine Restedecke unausweichlich war 🙂

Amigurumi

1.) Zugegeben, die Amigurumi-Rubrik liegt eigentlich in meinen Händen und genau deswegen sieht es dort NOCH etwas mau aus 😀 Nichtsdestotrotz gibt es auch dort bereits 2 kleine Anleitungen, die wirklich gut gelungen und spielendleicht nachzuhäkeln sind. Mehr wird sicherlich bald folgen. Der kleine Dackel ist an zwei Abenden nachgehäkelt und ein richtiges Kuschelmonsterchen <3

2.) Noch mehr liebe ich jedoch das kleine Reh mit seinen flauschigen Puschelhaaren, die durch einen einfachen Trick so schön gestaltet werden können. Ist es nicht einfach ZUCKER?!

Kleidung

1.) Spätestens bei den Kleidungsstücken ist mein Plan voll aufgegangen! Nicht umsonst habe ich SIE mit ins Boot geholt und sie sich einfach austoben lassen. Keine Vorgaben, alles kann und nichts muss. Wenn zwei kreative Köpfe sich zusammentun, kann Wundervolles entstehen… in diesem Fall ein absolut geniales Kleid. Ok, mir steht es nicht ganz so gut, aber an ihr sah es einfach umwerfend aus!

2.) Aber auch für Männer wird gesorgt! Obwohl die Pullover noch etwas unterrepräsentiert sind, sind schon einige Modelle in der letzten Testphase und könnten schon bald von dir nachgestrickt werden. Ich schmelze alleine beim Anblick und bin so SO stolz auf uns! 🙂


Das Langzeit-Projekt Teil 2

Klingt das nicht alles wundervoll? Absolut… und doch … möchte ich mich an dieser Stelle bei dir entschuldigen und das meine ich aufrichtig Ernst. Weder spiele ich gerne mit Gefühlen, noch möchte ich dich hinters Licht führen, aber genau das habe ich im ersten Teil dieses Blogbeitrags getan. Es wird kein Portal geben, ich habe mir keine Partnerin gesucht, es hat mir kein Ladenlokal seine Türen geöffnet und kein einziges dieser Bilder ist echt. Alle Bilder in diesem Blogbeitrag wurden mit „Copilot-Designer“ von Microsoft kostenlos erstellt und das hat keine 10 Minuten gedauert.

… und damit willkommen im zweiten Teil meiner Reise durch die KI-Landschaft.

Im ersten Teil habe ich ChatGBT (Hier der Beitrag) etwas näher beleuchtet und überlegt, welche Auswirkungen eine KI auf die Welt der Handarbeit haben könnte. Die Idee zu diesem Blogbeitrag ist an dem Tag entstanden, an dem ich auf das Bild vom Papst reingefallen bin, der einen weißen Parker trägt. Wahrscheinlich hast auch du das Bild gesehen und wenn nicht, hier ein Mini-Rückblick: Im ersten Quartal 2023 ging ein Bild von Papst Franziskus um die Welt, auf dem er eine sehr dicke weiße Jacke trägt. Zusammen mit einem großen Kreuz um den Hals, wirkte er wie ein 90er-Jahre Gangster, der grad durch die Straßen von New York zieht. Kaum einer hatte Zweifel, dass das Bild echt war und im ersten Augenblick haben es nahezu alle geglaubt. Zu der Zeit war es relativ kalt und ich dachte, dass ja auch ein Papst frieren muss und wieso solle er keine Jacke tragen dürfen? Erst auf dem zweiten Blick fielen kleine Fehler auf, die den Fake haben auffliegen lassen.

Mittlerweile sind viele Monate vergangen, die Programme und die „Bilddesigner“ sind intelligenter geworden und können Bilder erstellen, die kaum noch als Fake zu erkennen sind. Wie auch im letzten Beitrag möchte ich nicht auf die gesamte Thematik eingehen, sondern nur auf den Bereich der Handarbeit.

Was habe ich getan?

Ich habe mich gleich mehrerer Werkzeuge bedient, um dich um den Finger zu wickeln und dir ggf. einen Schaden zu zufügen. Ein Schaden könnte in diesem Fall bedeuten, dass ich dir einen Mitgliedsbeitrag aus der Tasche ziehe und dir keine Leistung in Form von den erhofften Anleitungen erbringe. In anderen Fällen könnte es auch nur der reine Traffic sein, der mir durch deinen hoffnungsvollen Click Werbeeinnahmen in die Kassen spült. In dem Moment hast du zwar keinen monetären Schaden, aber wurdest GeClick-Baitet und ärgerst dich sicherlich.
Einzeln aufgedröselt:

  • Clickbait
    Meine Überschrift hat schon neugierig gemacht. Auch die Zusammenstellung der Bilder ist provokant gewählt, sodass deine Neugierde geweckt wurde. Bist du nicht über den Blog, sondern über Pinterest gekommen, wird ein fieser Pin dich veräppelt haben. Sorry!
  • Zielgruppengerecht
    Natürlich habe ich nichts angeteasert, was die „typischen Leser“ dieses Blogs nicht interessieren würde. Außerdem richte ich mich an meine direkten Leser des Blogs, wodurch ein Vertrauen ausgenutzt wird, was ich schon in einem höheren Maß genießen darf, als „neue“ Webseiten, die noch nicht bekannt sind.
  • Sympathie aufgebaut
    Ich habe für dich Vertrauen geschaffen und aufgebaut, in dem ich von einer weiblichen Partnerin geschrieben habe, die umwerfend, nett, klug und unglaublich freundlich ist. Auch alle anderen an dem Projekt beteiligten Personen haben ausnahmslos geholfen.
  • Superlativen benutzt
    Alles ist toll, grandios und wunderschön. Ich LIEBE alles, jedes Projekt ist eigentlich mein Favorit. Schnell wirst du bei sowas mitgerissen und verliebst dich auch in das ein oder andere Stück.
  • Exklusivität
    Frei nach dem Motto „Was nichts kostet´ist auch nichts.“ gibt es einen Portal, auf das nur zahlende Mitglieder Zugriff haben. Da nicht jeder das nötige Kleingeld hat, ist zwar nicht jeder empfänglich, aber einige macht es neugierig.
  • Ich habe eine künstliche Verknappung geschaffen
    Ein großer Handarbeitsblog, der nur 25 Mitglieder auf sein Portal lässt? Puh! Schnell kommt Futterneid auf. Wir alle kennen ablaufende Zähler, die sofort Stress auslösen und uns noch „schnell aufhüpfen“ lassen wollen.
  • Die Geschichte mit Kleinigkeiten glaubhafter gestaltet
    Wer lügt, muss ein gutes Gedächtnis haben und schlichtweg eine gute, möglichst ausgeschmückte Geschichte. Die ersten Bilder, die ich erstellt habe, sahen mir zu unecht aus. Die Pflanzen waren oft die kleinen Verräter, die meinen Fake hätten zu schnell auffliegen lassen. Ein neuer Hintergrund musste her und schnell stellte sich heraus, dass das typische „Ladenlokal“ ein optimaler Ersatz war. Da aber niemand einfach in einem Geschäft seine eigenen Sachen fotografieren darf, habe ich mich nett bedankt und schon wirkte es echt. Die Bilder sind zu gut um wahr zu sein? Ein dickes DANKE an die Fotografin hinter her geschoben und schwupps, Thema durch.

Gemein, oder? Ja!

Ich habe weder Soziologie studiert, noch bin ich beruflich in einem Bereich tätig, der solche Werkzeuge benötigt – d.h. ich habe keine Fachexpertise und keine Übung darin, Menschen zu meinen Gunsten zu manipulieren. In meiner Ausbildung – die mittlerweile lange lange zurückliegt – habe ich jedoch das Verkaufen von Geldanlagen gelernt und wie man Dinge „beschönigen“ kann. Allerdings bin ich mir sicher, dass richtige Profis diesen Blogbeitrag um einiges überzeugender gestaltet und bei Weitem mehr rhetorische Mitteln genutzt hätten, als ich es getan habe. Ich hoffe dennoch, dass ich dich ein wenig sensibilisieren bzw. das Thema näher bringen konnte und du mir meine Finte nicht übel nimmst.

Gerade auf Plattformen wie Instagram, Pinterest und Facebook ist man schnell Opfer von schönen Bildern und bezaubernden Versprechen. Die Realität verschwimmt immer mehr mit künstlich erzeugten Bildern und niemand von uns wird jemals alles durchschauen und erkennen können. Aber wir können vorsichtig im Umgang mit diesen Medien sein, die Fallstricke kennen und unser Möglichstes tun, um uns und Andere zu schützen. Du siehst eine Anleitung, die absolut perfekt aussieht und die du so noch nie gesehen hast? Teile nicht blind jedes Bild und schau ab und zu in die Kommentarspalten. Viele User warnen sofort, sobald sie einen Fake erkennen.

Eine kleine Bitte, falls du den Blogbeitrag mit jemanden teilen möchtest: Sage vorher nicht, worum es geht. Ich glaube, der Effekt ist bei Weitem größer, wenn man den Beitrag selbst erkundet.

Zu guter Letzt möchte ich jedoch auch mit einem positivem Aspekt in die Zukunft schauen 🙂 Mal ganz davon abgesehen, dass ich die Bilder ästhetisch sehr ansprechend finde, könnten die KI-Bilder die ein oder andere Person animieren, einen Look nachzuhäkeln oder nachzustricken. Eventuell entstehen so viele neue Anleitungen, die ohne eine kleine Starthilfe niemals möglich geworden wären. Wer weiß, was die Zukunft für uns bereit hält 🙂 Außerdem sollten wir unsere Neugierde nicht verlieren und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Ja, alles hat seinen Preis und ein Risiko, aber wir werden den Fortschritt nicht aufhalten können. Stattdessen können wir ein Teil dessen sein und zu einer verantwortungsvollen Nutzung beitragen. Wie genau eine solche Nutzung aussehen wird, kann heute wahrscheinlich noch Niemand genau sagen und genau das verlangt von uns, am Ball zu bleiben. Vielleicht genießen wir die schönen Bilder, aber schauen lieber zwei mal hin 😉


Falls dir mein Blogbeitrag gefallen hat und du ihn mit anderen teilen möchtest, findest du hier meinen Pinterest-Pin

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