Ach du Strick!

Handarbeitende Tiere – Herzensprojekt

Ich habe Ideen im Kopf. Viel zu viele und permanent. Aber mit jedem neuen Lebensjahr schaffe ich es immer besser, unterschiedlichste Einfälle miteinander zu kombinieren und ein wenig Ordnung in mein Kopf-Chaos zu bringen 🙂

Seit gut einem Jahr hat mich immer mal wieder ein Gedanke beschäftigt: Handarbeitende Tiere. Ja, du hast richtig gelesen. Wahrscheinlich stammt das Hirngespinst noch aus der Zeit, in der ich gerne Kinderbücher geschrieben hätte. Irgendwann fing meine Fantasie an, die typischen Handarbeitsthemen speziellen Tiereigenschaften zu zuordnen und es kamen immer mehr hinzu. In vielen kleinen Tierchen habe ich mich wieder erkannt: Die Strickerin, die Häklerin, die Garnsammlerin, die Wollwicklerin, die Färberin und irgendwie auch „die Spinnende“ – wenn in meinem Fall wohl eher ohne Garn 😀

Anfang des Jahres fasste ich mir ein Herz und malte meine Ideen detailliert auf, zeigte die Ergebnisse meinem Freund und er ermunterte mich, das Projekt weiter zu verfolgen. Durch kleine Umwege und verrückte Zufälle (wie das Leben nun mal spielt), fand ich einen professionellen Zeichner, der meiner Rasselbande einen vernünftigen Anstrich verpasste. Wir hatten viele lustige/seltsame Unterhaltungen, da nicht für jeden Außenstehenden der Unterschied zwischen Strick- und Häkelnadeln auf der Hand liegt und wo genau gehört dieser Faden hin?! Wir steckten viel Arbeit in jedes Tierchen und konnten nun unsere Zusammenarbeit abschließen.

Nun folgte der wirklich komplizierte Teil, die Suche nach dem perfekten Anbieter.

Nachdem ich mir einen ersten Überblick verschafft hatte, probierte ich zwei Unternehmen aus und bestellte jeweils Produkte zur Probe. Mir war es wichtig, dass ich nicht wahllos irgendeiner Druckerei Vertrauen schenke, die dann aber schlechte Qualität liefert. Ja, dieser Schritt war frustrierend, teuer und wirklich lehrreich. Der erste Anbieter druckte die Motive in wirklich schönen Farben, aber die Tiere wurden absolut ungleich auf die Tassen gedruckt. Der Hamster wurde riesig, die Raupe winzig und wirklich problematisch war die Tatsache, dass die Tassen von unterschiedlichen Herstellern kamen. Die eine Hälfte war ein absolut strahlendes perlweiß, die anderen hatten einen Grauschleier. Als Set absolut nicht geeignet. Noch dazu gab es keinerlei Kommunikation, wie z.B. eine Versandbestätigung und auch auf Rückfragen wurde erst 2 Wochen später reagiert. Die weitaus bekanntere Plattform hielt einem zwar auf dem Laufenden, aber die Farben waren wirklich unfassbar (!) schlecht, was zum sofortigen Ausschluss führte.

Meine Wahl fiel schlussendlich auf Supergeek. Dort fühlte ich mich durch eine „persönliche“ Betreuerin gleich gut aufgehoben und konnte Fragen nahezu in Echtzeit klären. Noch dazu werden alle Motive auf den jeweiligen Produkten getestet, um eine gute Qualität zu gewährleisten – finde ich absolut grandios! Meiner bitteren Erfahrung nach ein absolut notwendiges Muss und ich hoffe, dass du ebenfalls zufrieden sein wirst. Kurz erwähnt sei, dass es sich natürlich um unbezahlte Werbung, sondern reine Nennung des Namens und meiner Erfahrung handelt 😉

Falls du Interesse hast und ein Produkt nicht im Shop enthalten ist, kannst du mich gerne anschreiben. Die aktuelle Auswahl ist nur eine Testversion und ich bin noch etwas überfordert mit den Produkten, den Farben und allem 😀

Werfe einen Blick in meinen Shop:


Jetzt möchte ich dir aber die Hauptdarsteller dieses Beitrags vorstellen und die Gedanken, die ich mir zu ihnen gemacht habe.

1.) Der strickende Igel
Evolutionär bin ich im Jäger und Sammler-Stadium stehen geblieben und vor allem der Gruppe „Sucher“ scheine ich anzugehören 😀 Ständig suche ich Maschenmarkierer, Häkel- oder Stricknadeln in der benötigten Größe. Wäre es nicht schön, wenn man immer die passende Stricknadel zur Hand bzw. Pfote hätte? Als Igel wäre das kein Problem! Die eigenen Stacheln eignen sich hervorragend, um schöne Lacemuster zu stricken und sind in allen Größen verfügbar 🙂


2.) Der Garn-hamsternde Feldhamster
Fairerweise muss ich sagen, dass wohl eher mein Freund auf diese Idee kam. Sobald ich im Urlaub auf ein Garngeschäft stoße, falle ich aus versehen rein und schleppe – vollkommen unschuldig – ein Knäuel mit raus. Zuhause angekommen, zerre ich meine Kisten unterm Bett hervor und stopfe meine Beute rein, mach den Deckel zu und schiebe die Kisten wieder an ihren ursprünglichen Ort. Irgendwann sagte mein Freund zu mir, dass ich ihn immer an einen Hamster erinnre, der unterwegs seine Körner sucht, in die Backen-Handtasche stopft und in seinem Bau deponiert.

3.) Die Kokon-häkelnde Raupe
Hast du dich nie gefragt, wie der perfekt sitzende Kokon einer Raupe entsteht? Ganz einfach – er wird gehäkelt! So kann er absolut individuell angepasst werden und ist auch für die kommenden Monate ein gemütliches Zuhause.

4.) Der Garn-wickelnde Oktopus
Wir alle kennen die Knäule, die sich partout nicht wickeln lassen wollen. Wie schön wäre es, wenn man mehr als nur zwei Arme hätte? Allzu oft habe ich mich verheddert, musste mit zwei Händen den Knoten entwirren und hätte gerne einen dritte Hand gehabt, die langsam den Faden zum Knäuel wickelt.

5.) Das Garn-spinnende Schaf
Das kleine Schaf hat mich einiges an Überlegungen gekostet. Ich erzählte einer Freundin von dem Projekt und das ich gerne ein Schaf hätte. Das Schäflein sollte in irgendeiner Form seine eigene Wolle verarbeitet. Der Vorschlag, dem Schaf bildlich die Wolle „abzuziehen“ klang ein wenig brutal und irgendwann fiel mir die kleine Spindel ein, die ich seit Dornröschen mit Fantasie und schönen Geschichten verbinde. Gedacht, gemacht 🙂

6.) Der Garn-färbende Tintenfisch
Auch der Tintenfisch war keine leichte Aufgabe. Es gibt zwar einige Tiere, die Materialien färben können, aber für gewöhnlich bekommen sie es in diesen Fällen nicht mehr mit. Somit fielen diese Möglichkeiten weg und, obwohl ich bereits den kleinen Oktopus ins Leben gerufen hatte, kam der Tintenfisch dazu. Ich liebe ihn! <3


Ich hoffe, dir gefallen meine kleinen neuen Freunde und sie konnten dir zumindest ein kleines Schmunzeln entlocken 🙂


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