Manchmal komme ich zu meinen Blogbeiträgen, wie die Jungfrau zum Kind und in dieser Woche war es wieder soweit.

Auf Instagram bekam ich die Nachricht, dass ein Strickmuster in meinem Blogbeitrag „Wild, wilder, Restesocken – Kostenlose Strickanleitung“ fehlt. Eine pfiffige Facebook-Gruppe ist darauf aufmerksam geworden und ich wurde gebeten, das Muster zu ergänzen. Hektisch kramte ich die Stricksocken raus und musste 2-3 Versuche starten, bis ich den Mustersatz reproduzieren konnte. Während des Strickens fiel mir auf, dass dieses Strickmuster perfekt zu den Streifensocken passt, die ich im Rahmen meines aktuellen Stash-Abbaus stricke.

Im Social-Media kommt immer wieder die Frage auf, ob ein Strickmuster nicht doch zu unruhig wird, welches Muster zu welchem Garn passt. Da ich sogar am gleichem Tag einen solchen Post sah, kam mir auch gleich die Idee, dieses Thema näher zu betrachten. Zwar habe ich schon viel über Streifensocken in DIESEM Blogbeitrag geschrieben, aber die passenden Strickmuster wurden kaum behandelt.

Übrigens: Wie bei vielen anderen Blogbeiträgen auch, wird dieser mit jeder neuen Erkenntnis wachsen. Da ich noch einige Streifengarne im Schrank habe, werde ich ab jetzt gezielt darauf achten und ein wenig rumexperimentieren. Komm gerne ab und zu vorbei, wenn dich dieses Thema interessiert 🙂



Welche Strickmuster sind am besten geeignet?

Grundsätzlich kannst du natürlich absolut jedes Muster mit absolut jedem Garn stricken. Vielen wird eine zu wilde Mischung jedoch schnell zu unruhig und oft bleibt den Handarbeiter:innen nur glattrechts, damit die schönen Streifen nicht untergehen.

Für mich habe ich jedoch rausgefunden, dass gerade bei Streifen die Strickmuster ideal sind, die einen kleinen Rapport haben, der viel Effekt auf kleinem Raum bietet. Ich habe auch schon 2-3 Strickmuster im Kopf, die ich als nächstes ausprobieren möchte und werde diese nach und nach ergänzen.

Lochmuster

Im aktuellen Fall war es ein fehlendes Lochmuster. Lochmuster bringen Leichtigkeit und mit einfachen Mitteln einen wirklich großen Effekt. Du solltest jedoch beachten, dass sie meistens deutlich elastischer sind, als andere Strickmuster und du deswegen idR weniger Maschen benötigst. Natürlich wäre es am sinnvollsten, wenn du eine Maschenprobe anfertigst, aber naja… 😉

Falls du Blöcke einbaust, nehme einfach in der Runde vor dem Lochmuster gleichmäßig verteilt die jeweilige Maschenanzahl ab und direkt nach dem Lochmuster gleichmäßig wieder zu. Mir reichten 2 Maschen, da ich meine Stricksocken meistens nur zuhause trage und sie deswegen nicht eng anliegen brauchen.

Runde 1: Rechte M
Runde 2: *U, 1 Masche wie zum rechtsstricken abheben, 1 Masche rechts, abgehobene Masche über die gestrickte Masche heben* whd. bis Rundenende

Wiederhole diesen Mustersatz so oft wie du möchtest.

Falls du das Muster ein wenig abheben möchtest, so wie ich auf dem Bild, kannst du vor deinem Mustersatz eine Runde linke Maschen stricken.

Übrigens siehst du im oberen Musterblock das gleiche Strickmuster, nur mit 2 Runden rechte Maschen dazwischen. Das geht genauso gut und ist ein wenig formstabiler 🙂


Neue Ideen und Muster folgen…


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